Persönliches

Aufgewachsen bin ich in in Kassel. Zwei Dinge waren während meiner Kindheit und Jugend für mich prägend. Zum einen das Leben im damaligen "Zonenrandgebiet" und die Nähe zur  DDR, zum anderen die weltoffenen Tage der Kunstaustellung documenta, die alle fünf Jahre in Kassel stattfindet.

 

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Kunstaktion von Joseh Beuys, die anlässlich der documenta 7 unter dem Titel "Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" lief. Noch heute beleben und begrünen die 7000 von Beuys gepflanzten Eichen das Kasseler Stadtbild.

Hier wurde die Natur im Einklang mit der Kunst genutzt, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Ebenso kann die Natur uns als Vorbild dafür dienen, was es heißt zu wachsen und sich den Raum zu nehmen, den man für die eigenen Entwicklung braucht.

Während meiner Jahre als Führungskraft habe ich immer wieder erlebt, dass es in vielen Unternehmen nicht mehr um den Menschen an sich geht, sondern fast nur noch um die Steigerung des Gewinns. Quick Wins und die Höhe des Shareholder Value sind das eigentliche Ziel. Der Mitarbeiter als Mensch und Know-How-Träger rückt immer weiter in den Hintergrund. In Weiterbildung und Personalentwicklung wird leider zu wenig investiert.

In den letzten Jahren habe ich mehrere Reisen nach Kenia, Tansania und Namibia unternommen. Die Erlebnisse während dieser Reisen haben mein Bewusstsein dafür gestärkt, dass es wichtiger ist, sich für andere Menschen einzusetzen als nur auf den eigenen Profit zu schauen.

Dafür setze ich mich ein!

Ihre

Monika Dreier